Arwen zu Besuch

Arwen (od-Hadovky.wbs.cz)

Arwen ist nicht nur die Elfenfigur aus Tolkiens „Herr der Ringe“, sondern auch eine junge Appenzeller-Hündin trägt diesen Namen. Dieser Name hat auch alte Wortbedeutungen: Altnordisch „gut und gerecht“, Germanisch „Königliches Mädchen“, Walisisch „Edle Dame“.

Eher durch Zufall erfuhren wir im Dezember 2009 von Familie Grieger (grieger-wuppertal.de), dass in Tschechien die junge Tochter Arwen ihres Appenzeller-Rüden Eyko-Max von den Borkenbergen bald vier Monate alt wird. Arwen ist die letzte Hündin aus dem A-Wurf (3R/5H, 2.9. 2009) von Asta Dakam (asta-dakam.wbs.cz), die noch Zuhause mit ihrer Mutter Asta bei Züchterin Katherina Frankowa wohnt. Wir haben Arwen dann eingeladen, uns am 2.1. 2010 zu besuchen und mal zu schauen, wie Berry auf die junge Hündin anspricht.
Auf einer großen Wiese ein erstes Beschnuppern, Arven ist sehr mutig, Berry wird gejagt. Spielaufforderung und kleine Raufereien, aber erstmal alles im grünen Bereich. Danach wird zu Hause geschlafen, und zwar Schnauze an Schnauze.
Arwen ist mit vier Monaten schon ein sehr kesser Wirbelwind. Sie lebt sich schnell bei uns ein und ist bald Mittelpunkt im Haus. Wir erleben einige wunderbare Tage mit ihr und bemerken aber, dass Berry sich nicht mehr so ganz wohl fühlt in seiner Haut. Arwen ist sehr selbstbewusst und so dominiert sie schon nach kurzer Zeit. Berry wird aus seinem Bettchen vertrieben, obwohl Arwen eine eigene Decke hat. Im Gelände hat sie oft die Oberhand und Berry gibt „Fersengeld“. Beim Fressen trotz separater Fütterung frisst Berry superschnell, damit bloss kein Futter für Arwen bleibt. Wir merken nach wenigen Tagen, dass Berry Stress hat und ständig (ohne zu Knurren) ausweicht, wenn Arwen auf ihn zukommt. Das sollte bei einem fast 4 Jahre alten Rüden nicht sein, besonders dann nicht, wenn der neue Hund noch so jung ist.
Schade, aber Berry ist der starken Hündin mental nicht gewachsen. Er wird nicht Ersthund bleiben, sondern wie vor Jessys Tod wieder Zweithund sein. Das wollen wir Berry aber nicht gönnen, denn er hat sich in den sechs Wochen nach Jessys Tod sehr gut entwickelt und ist auch ruhiger geworden.
So bleibt der sechstägige Besuch von Arwen eine Urlaubsepisode, in der wir sehr glücklich waren über den Wirbelwind, Berry aber nun anschließend wieder ruhiger und zufrieden ist. Man sollte einen Welpen mit 8-10 Wochen vom Züchter übernehmen, damit die ganz wichtige Prägungsphase vom 3. bis 4. Monat im neuen Zuhause stattfindet.
Arwen wird nun weiter auf dem Hof der Züchterin und mit Mutter Asta leben und die Prinzessin sein. Sie wird eine ausdrucksstarke Hündin werden bei diesen Vorfahren.

>> Zum Stammbaum von Arwen

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