Unsere Appenzellerin LaVie

Appenzellerin La Vie und Berry in der Hundeschule

LaVie und Berry (rechts) in der Hundeschule Bettina Kulik (2014)

Appenzellerin La Vie Appenzellerin La Vie

Geboren am 8.6. 2010 als Xela v.d.E., SSV-AS 53145
(Urgrossmutter Harfe vom Buchenstock, Grossvater Kuno vom Buchenstock,
das sind Mutter und Halbbruder unserer verstorbenen Jessy vom Buchenstock)

Urlaubsgrüße von Amrum mit Blick nach Sylt
im Juni 2011. Ich bin jetzt 1 Jahr alt und wiege 22 kg.

La Vie auf Amrum

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C´est la vie - unsere junge Appenzellerin

Anfang August 2010 übernahmen wir von der VDH/SSV-Züchterin unsere junge Appenzellerin, die bei uns den Namen C´est la vie erhielt, weil es so sehr passte (Rufname LaVie). Leider hatten wir vor, während und nach der Welpenübergabe einigen Stress mit der Züchterin, der man es nie so richtig recht machen konnte mit den Fragen und den Antworten. Aber wir haben durchgehalten, obwohl wir uns sehr unwohl fühlten, da wir eigentlich sehr auf positive Kommunikation setzen. Unsere vorherigen Kontakte zu einigen AS-Züchtern aus der Schweiz waren dagegen sehr freundlich und harmonisch verlaufen. Wir übernahmen die Hündin mit knapp neun Wochen und stellten dann zuhause fest, dass der Welpe nur 5,3 kg wog (eigentlich sollte ein AS-Welpe laut SSV schon bei der Wurfabnahme einige Tage früher mindestens 5,5 kg wiegen). Wenige Tage später stellte der Tierarzt einen massiven Bandwurmbefall fest, den sich der Welpe aufgrund der längeren Inkubationszeit in der Zuchtstätte eingefangen hatte und der sofort behandelt wurde. Laut Arzt war der Parasitenbefall für das Untergewicht mitverantwortlich. Wir fütterten nun nach Züchterangaben weiter das mitgelieferte Welpenfutter und die speziellen Zusätze, bekamen aber die junge Hündin in den nächsten Wochen nicht auf das vom SSV empfohlene Mindestgewicht hochgepäppelt. Wir lagen die ganze Zeit etwa 2 kg unter den vom SSV empfohlenen Mindestgewichten. Anfang September wurde in einer Tierklinik nach Labortests festgestellt, dass es eine Futterunverträglichkeit auf Zusatzstoffe im konventionellen Welpenfutter gab, welches wir von der Züchterin erhalten hatten. Auf Empfehlung der Klinik stellten wir dann anschliessend auf Bio-Futter (Feucht- und Trocken gemischt) um und es ging nun langsam aufwärts. Während unseres anschliessenden Urlaubs auf Amrum bemerkten wir eine erhöhte Vitalität der Hündin bei guter Gewichtszunahme. Im Oktober und November entwickelte sich die Hündin von der Gesamtkonstitution her sehr positiv und wog nun Anfang Dezember am Ende des sechsten Monats 18 kg bei bester Gesundheit. Nun ist der Winter schon früh angebrochen und C´est la vie tollt mit ihrem Appenzellerfreund Berry durch den ersten Schnee. So hat es nach einem unglücklichen Start doch noch ein positives Ende der Welpenzeit gegeben und die propere Junghündin ist auf einem sehr guten Weg in eine hoffentlich glückliche Zukunft.

Jens Hochreuter, Bornheim

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