Wildtierschutz

Wildtierrettung aus der Luft


Wildtierschutz Deutschland e.V...

Hallo Jens , Du hast auf betterplace.org gespendet – jetzt gibt's dafür was zurück: Projektneuigkeiten!

268 Igel

In unserer Igelstation Aurachtal haben wir im vergangenen Jahr 64 Igel gut über den Winter gebracht und alle im Mai 2014 ausgewildert! Neun Igel, die bei Autounfällen verletzt wurden, konnten gesund gepflegt und im Sommer in die Freiheit entlassen werden.

Igel

Weil in der Umgebung eine Igelstation aufgegeben wurde, haben wir unsere Aufnahmekapazitäten erweitert und zusätzlich ein Freigehege eingezäunt. Kaum hatte sich der Ausbau herumgesprochen, kamen schon die ersten kranken Igelbabies in die Station.

Igel

Im Verlauf des ganzen Jahres hatten wir 268 Igel in unserer Station, davon befinden sich jetzt noch 87 in unserer Obhut! Die Igelstation Aurachtal wird von Gabi und Gerhard ganz in privater Regie geführt. Sie und ihre „Stachler“ danken ganz herzlich für die großartige Unterstützung und wünschen Ihnen alles Gute für 2015!

Viele Grüße
Lovis Kauertz

Wildtierschutz Deutschland e.V. - Wildtieren helfen

Ein weiterer empfehlenswerter Link: Igelhof Aurachtal


Wildtierschutz Deutschland

Die lesenswerte Broschüre "Unser Freund, der Fuchs" hier als PDF-Download.


Frecher Fuchs
www.frecherfuchs.de

Neues von den Füchsen: 2015 mit Welpengehege

Ayasha, Ahyoka, Alexander, Lena, Fuzzelchen, Finn, Tom und Campino sind die Namen der Welpen, die dieses Jahr bei in der Fuchsstation aufgewachsen sind und alle ausgewildert werden konnten. Hinzu kommt noch der Bruder von Tom und zugleich kleinster von allen: Leo. Leo hatte es leider nicht geschafft und ist an einer Lungenentzündung gestorben.

Lena hatte ein schweres Schleudertrauma hinter sich, vermutlich wurde sie von einem Auto angefahren. In der Folge war ihre Sehfähigkeit stark eingeschränkt bis gar nicht mehr vorhanden, und sie hatte arge Probleme mit der Koordination, drehte sich über Wochen nur im Kreis und dann gab es eine Phase, in der sie nicht mal mehr stehen oder sitzen konnte ohne umzufallen.

Ein Bild von Lena bei der täglichen Prozedur, als es darum ging eine Vitamintablette auch runterzuschlucken. Lena war da recht stur, aber „Krankenpfleger“ können noch viel sturer sein, und nach 10-15 Minuten hat die Klügere dann doch immer nachgegeben.

Frecher Fuchs

Lena hat sich vollständig erholt und konnte daher zusammen mit Finn und Tom ausgewildert werden. Alexander kam mit einem Bauchbruch hier an und musste operiert werden.

Damit war Alexander der erste Fuchs, der für ein paar Tage mit diesem albernen Strampelanzug - zur Schonung der Operationswunde - rumlaufen durfte.

Frecher Fuchs

Die Vergesellschaftung aller Füchse aus verschiedenen Würfen gelang problemlos. Zwischen den größten Louis und Jackson und den Kleinsten Tom und Finn war anfangs doch ein erheblicher Unterschied, und da kann es ja schon sein, dass beim allzu wilden Spielen die Kleinen "unter die Räder" kommen.

Stattdessen allerdings schien untereinander die reinste Harmonie zu herrschen. Wenn gerauft wurde, dann immer zu zweit miteinander. Ich habe es nie gesehen. Also niemals zu zweit gegen einen Schwächeren. Bösartige Auseinandersetzungen blieben ebenso aus wie Verletzungen dadurch.

An ausreichend Futter sind die Kleinsten auch irgendwie gekommen, was eine meiner größten Sorgen war. Kontrollieren konnten wir das so gut wie gar nicht, denn ab Einzug der Füchse ins große Gehege waren sie nur noch über die Überwachungskamera zu sehen:

Frecher Fuchs

Im Frühjahr 2015 wollen wir unter anderem ein Welpengehege mit etwa 25 qm Fläche zur Ergänzung des bestehenden Aufzuchtgeheges errichten. Dort leben dann die ganz kleinen Welpen bis auch diese im Alter von etwa 10 Wochen ins große Gehege umziehen können.

Lovis Kauertz

Vorsitzender Wildtierschutz Deutschland e.V. | www.wildtierschutz-deutschland.de


Mit der Pistole wurde sie erlegt ...
der Einsatz hatte sich wieder gelohnt!

Wussten Sie, dass es bei der Jagd auf Füchse vor allem um den Spaß am Töten geht? Hunderte von Jagdberichten, die in Büchern und Jagdzeitschriften veröffentlicht werden, stilisieren die Fuchsjagd mit Flinte oder Falle zu einem unglaublich erregenden Erlebnis empor. Die einschlägigen Jagdforen im Internet sind – ebenso wie die großen Jagdzeitschriften – ein reicher Fundus entsprechender Beispiele.

wildtierschutz

Die Behauptung Fuchsjagd sei „notwendig“, ist nicht haltbar. Sie ist ein Feigenblatt, hinter dem sich ganz andere Motivationen verbergen, und dient dazu, die Jagd vor den Augen einer kritischer werdenden Öffentlichkeit zu rechtfertigen.

Lesen Sie auch: Baujagd ist Tierquälerei
Alle Kampagnen-Motive finden Sie hier

Eine Kampagne von fuechse.info und Wildtierschutz Deutschland, unterstützt von Bund für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen e.V, Natur ohne Jagd e.V., Dr. Francesco Dati, Marburg, Weingut & Biohotel Gänz, Natur in Not, Menschen für Tierrechte -Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V, David gegen Goliath e.V., Simbiosis - Mensch und Natur e.V., SOS Galgos, Initiative Abschaffung der Jagd, Bürgerbewegung Zwangsbejagung ade, Tier & Mensch e.V., animal public e.V.

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